Städtische Wohnanlage am Deininger Weg mit 27 Wohnungen steht vor der Fertigstellung

Mitteilung vom 19.07.2019

Oberbürgermeister Thomas Thumann stellte bei einem Pressetermin vor Ort die am Deininger Weg entstehende neue Wohnanlage mit 27 Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus vor. „Im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und dann sind die Wohnungen bezugsfertig“, so Neumarkts Oberbürgermeister. Im Beisein von Zweiter Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger, Stadtbaumeister Matthias Seemann und Thomas Kautnik vom Hochbauamt der Stadt sowie MA Ing. Franziska Barth vom Architekturbüro Dietzinger erläuterte er die vielgestaltige und umfassende Maßnahme. Zunächst einmal wies er darauf hin, dass alleine in seiner Amtszeit rund 80 Wohnungen neu gebaut bzw. saniert worden sind. Er erinnerte an Wohnungsbauten etwa im Moosweg, in der Sulzbürger Straße, Spitalgasse, Türmergasse oder Pölling. Auch viele Wohnbaugebiete seien in seiner Amtszeit seit 2005 auch ausgewiesen worden, durch die Ein-, Zwei- und Mehrfamilienbauten von privater Seite erst möglich wurden. Insgesamt seien in den letzten 14 Jahren Flächen für rund 220 Wohnungsbauten mit einer oder mehrerer Wohnungen von der Stadt entwickelt und erschlossen worden. Derzeit laufen bei der Stadt schon die Arbeiten für das nächste Wohnbaugebiet, wo rund 45 Wohngebäude möglich sein sollen. Wie das Stadtoberhaupt ausführte, müsse man beim Grundstückserwerb viel Geduld aufbringen und oftmals lange warten, bis die entsprechenden Flächen in den Besitz der Stadt kommen. Dies sei auch hier im Zusammenhang mit dem Sozialen Wohnungsbau am Deininger Weg so gewesen. Vor zwei Jahren konnte das Projekt gestartet werden, bei dem 27 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern und einer Größe von 50 bis 105 Quadratmetern entstehen. Oberbürgermeister Thumann wies darauf hin, „dass so insgesamt über 2000 Quadratmeter neue Wohnfläche entstehen. Drei Wohnungen werden dabei im Erdgeschoss auch rollstuhlgerecht ausgebaut sein. Die Dimension dieser Maßnahme sieht man schon am Kostenrahmen, der bei rund 5,5 Mio. € liegt.“

Er dankte in dem Zusammenhang der Regierung der Oberpfalz, die dieses Projekt mit Mitteln aus dem „Kommunalen Förderprogramm zur Schaffung von Mietwohnraum in Bayern“ unterstützt und 1,7 Mio. € Zuschuss sowie 3,4 Mio. € als Darlehen ausreicht. Dabei handelte es sich um ein Vorzeigeprojekt der Regierung, das von der Dimension her in der Oberpfalz als größtes beim Baubeginn galt. Oberbürgermeister Thumann dankte ebenso der Zweiten Bürgermeisterin Heßlinger als Vorsitzende des Wohnungsausschusses, die sich für die Verbesserung der Wohnsituation in Neumarkt einsetzt und dieses Projekt mit unterstützt hat. Sein Dank geht auch an die beteiligten Firmen, allen voran an das Architekturbüro Dietzinger sowie an die Mitarbeiter der Stadt, stellvertretend Stadtbaumeister Seemann und Thomas Kautnik.

Zweite Bürgermeisterin Heßlinger freute sich, dass dieses Projekt nun vor der Vollendung stehe. Damit wird das Angebot der Stadt deutlich ausgeweitet, auch wenn es klar sei, dass die Stadt nicht alle Nachfragen erfüllen kann. Hier sei der Wohnungsmarkt an sich gefordert. Für sie stellt die Anlage am Deininger Weg ein sehr schönes und gelungenes Projekt dar, bei dem man erkennen kann, wie sehr die Stadt auch diese Zielgruppen in ihre Überlegungen mit einbezieht.

Stadtbaumeister Seemann ergänzte in dem Zusammenhang, dass bei der Baumaßnahme darauf geachtet wurde, die 27 Wohnungen auf drei Eingänge zu verteilen. Auf diese Weise und durch die Absetzung der einzelnen Gebäudeteile sei es städtebaulich gelungen, das eigentlich große Wohngebäude kleinteiliger wirken zu lassen . Jede Wohnung habe laut Stadtbaumeister Seemann einen Balkon oder bei denen im Erdgeschoß eine kleine Terrasse, das sei auch ein Stück Wohnqualität. Hochbauamtsmitarbeiter Kautnik ergänzte, dass in der Anlage noch ein kleiner Spielplatz geschaffen werde. Die Fassade selber sei sehr aufwändig gewesen, sie sei aber auch nachhaltig und mit der Verwendung der Weißtanne sei sie auch langlebig. Für ihn sei es erfreulich gewesen, dass die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Mitarbeitern des Architekturbüros Dietzinger sowie der beteiligten Firmen immer gut verlaufen sei. Den Abschluss des Pressetermins bildete ein erster Rundgang durch eine Wohnung, wobei deutlich wurde, dass es sich um freundliche, helle Wohnungen handelt, die mit den entsprechenden Materialien auch ein angenehmes Wohnen ermöglichen.

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