Neujahrswünsche des Ersten Bürgermeisters

02. Januar 2018 : Es ist eine gute Tradition, sich zu Beginn eines neuen Jahres die besten Wünsche zu übermitteln.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für das neue Jahr wünsche ich Ihnen persönlich Gesundheit und Lebensfreude, Vernunft und Toleranz, Zufriedenheit und Ausgelassenheit sowie Glück und Gottes Segen auf all Ihren Wegen.
Das bekannte Gelassenheitsgebet fasst vieles für unsere persönliche Haltung zusammen und hilft, unser Zusammenleben wertschätzend zu gestalten:
„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen im neuen Jahr und wünsche mir, dass wir als Stadtgesellschaft in unserem wirtschaftlichen, politischen und ehrenamtlich gesellschaftlichen Handeln stets den Gleichklang von Ökonomie, Ökologie und sozialem Ausgleich im Auge behalten.
Den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern in unserer Stadt und unserem Land, aber auch in Washington und Moskau, im Nahen und Mittleren Osten und überall auf dieser Welt wünsche ich, Gemeinsamkeiten ihrer Handlungsmöglichkeit in den Vordergrund zu stellen, anstatt Spaltung, Ausgrenzung und Egoismus walten zu lassen und so zu einem friedfertigen und konstruktiven Miteinander zu finden.
Unsere Gesellschaft leidet unter wachsendem Wohlstand. Das ist paradox, doch in der Tat steigt mit wachsendem Wohlstand und seinem Überfluss die Unzufriedenheit. Ich wünsche uns allen die nötige Gelassenheit, unsere Werte richtig zu setzen und Zufriedenheit zu erlangen.
So kann es dann auch unseren Medien gelingen, mehr über das Gute und Positive in unseren Gesellschaften zu berichten, anstatt immer nur das Unvollkommene in den Vordergrund zu stellen.